Mobile Endgeräte für das Unternehmen nutzen

Firmen brauchen eine Strategie für den Einsatz privater Elektronik

11. Februar 2015

Mobile Endgeräte hat fast jeder immer dabei. Da ist es bequem, das private Smartphone oder Tablet auch für den Job einzusetzen. Gerade wenn das Unternehmen den Mitarbeitern keine Geräte zur Verfügung stellt. Doch die Sicherheit der Daten sollte immer gewährleistet sein.

Bring Your Own Device

Smartphones, Tablets oder Laptops erlauben es, überall zu arbeiten. Mails abrufen, Präsentationen vorbereiten, Kundendaten verarbeiten – all dies ist dank moderner Technik auch außerhalb des Büros möglich. Allerdings stattet nicht jede Firma ihre Mitarbeiter mit geeigneten Arbeitsmitteln aus. Deshalb kommen dafür häufig private Geräte zum Einsatz. Solange der Arbeitnehmer nicht dazu gezwungen wird, profitieren beide Seiten von einer solchen Regelung - Neudeutsch auch "Bring Your Own Device" genannt.

Bewusstsein für Sicherheitsaspekte schaffen

Aber aufgepasst: Wenn Privatgeräte auf interne Anwendungen, Speicherplatz und sensible Daten zugreifen, offenbaren sich schnell Sicherheitslücken. Daher muss sich eine Firma grundsätzlich überlegen, wie sie mit diesem Sicherheitsrisiko umgehen will. Auch wenn es Mühe macht: Es muss geregelt werden, ob geschäftliche und persönliche Daten vermischt werden dürfen, welche Firewalls zwingend installiert werden sollten oder was passiert, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.

Internetkriminelle suchen Schwachstellen

Viele Unternehmen unterschätzen das Sicherheitsrisiko beim Umgang mit Software und Daten. Der Zugriff auf sensible Unternehmensdaten ist bei Privatgeräten oft einfacher und wird von Internetkriminellen gerne genutzt, um Informationen auszuspähen. Es gibt durchaus Möglichkeiten, auch auf diesen Geräten entsprechende Sicherheitssoftware zu installieren. Ganz privat bleiben die Endgeräte dann zwar nicht, diese Lösung ermöglicht den Mitarbeitern jedoch weiterhin den beliebten und bequemen Gebrauch der privaten Elektronik.

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