Berufsorientierung für Schüler

Den passenden Job finden

6. August 2019

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Das gilt auch für Schüler nach dem Abschluss. Es gibt eine Vielzahl an Ausbildungsberufen und Studiengängen. Im Idealfall ist der Beruf auch gleich Berufung. Doch wie finden Sie den richtigen Job? Diese Tipps helfen Ihnen bei der Berufsorientierung nach der Schule.

Eigene Kompetenzen kennen

So vielfältig die Menschen, so unterschiedlich sind ihre Talente und Interessen. Das Gleiche gilt für die Berufsfelder: Handwerk, Handel, Kreativbranche oder Soziales – die Möglichkeiten scheinen unendlich. Doch nicht jeder Job passt zu jedem Menschen. Für die Berufswahl spielen die eigenen Fähigkeiten und Interessen eine entscheide Rolle. Fragen Sie zum Beispiel Freunde und Verwandte nach Ihren Stärken. Sie können Ihre Talente von außen häufig objektiver bewerten als Sie selbst. So ergibt sich ein rundes Selbstbild, das Ihre Berufswahl erleichtern kann. Wer zum Beispiel gerne mit Zahlen und Menschen arbeitet, für den bietet eine Karriere bei den Volksbanken Raiffeisenbanken eine interessante Perspektive.

Orientierung durch Praktika

Einzelhandelskaufmann klingt nach einem spannenden Job, aber ist er das auch? Die beste Gelegenheit, dies zu prüfen, ist ein Praktikum im Verkauf. Das gibt Ihnen nicht nur Einblicke in das Berufsfeld, sondern auch Eindrücke in das Berufsleben. Zudem bietet ein Praktikum die Chance, sich bei einem potenziellen Arbeitgeber zu beweisen. Passt es für Praktikant und Betrieb, kann aus den Schnupperwochen auch ein Ausbildungsvertrag resultieren.

Studium oder Ausbildung

Mit der Hochschulreife in der Tasche stehen Schulabgängern besonders viele Möglichkeiten offen. Rein in die Praxis geht es mit einer Berufsausbildung. Doch auch hier müssen Lehrlinge regelmäßig die Schulbank in der Berufsschule drücken. Wissenschaftlich wird es an der Universität: Dort können Sie den Stundenplan selbst zusammenstellen, eigenständig Lehrinhalte erarbeiten sowie Klausuren und Hausarbeiten schreiben. Etwas praxisorientierter sind Hochschulen aufgestellt, bei denen Studenten in Form von Praktika in die Berufswelt schnuppern. Eine Mischung aus Praxis und Theorie bietet Ihnen ein duales Studium. Es kombiniert die Ausbildung im Betrieb mit einem berufsspezifischen Studium an einer Hochschule.

Das erste Gehalt

Nach der Schule wünschen sich viele Absolventen finanzielle Unabhängigkeit. Mit einer Ausbildung ist der erste Schritt in diese Richtung gemacht. Die Lehre ist in wenigen Jahren absolviert. Danach verdienen die ehemaligen Azubis ein volles Gehalt. Im Studium dauert dies normalerweise länger. Es ist zudem ein Irrglaube, dass der Verdienst mit einem Studium grundsätzlich höher ausfällt als nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Das spätere Gehalt ist stark abhängig von der gewählten Fachrichtung. Zudem sind nach Abschluss der Lehre noch viele weitere Karriereschritte möglich. Fort- und Weiterbildungen zum Meister, Fach- oder Betriebswirt führen zu ähnlichen Gehältern wie bei Bachelorabsolventen.

Beratungsangebote nutzen

Es gibt zahlreiche Beratungsangebote für Schüler und Absolventen, die dabei helfen, den passenden Job zu finden. Häufig bieten Schulen Veranstaltungen zur Berufsorientierung. Eine wichtige Anlaufstelle bei der Entscheidungsfindung sind die Arbeitsagenturen. Sie bieten Berufswahltests und helfen Ihnen bei der Suche nach Praktikumsplätzen oder Ausbildungsstellen.

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