Rendite: Definition und Berechnung

So ermitteln Sie den Gewinn aus einer Geldanlage

Wenn Sie Geld anlegen möchten, spielt die Rentabilität – also der voraussichtliche finanzielle Erfolg – von Kapitalanlagen wie Aktien oder Anleihen eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang wird auch von der Rendite einer Kapitalanlage gesprochen. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie die Rendite mithilfe einer einfachen Formel berechnen können, erfahren Sie hier.

Was ist Rendite?

Das Wort Rendite stammt aus dem Italienischen und bedeutet Ertrag oder Gewinn. Dabei handelt es sich um den Kapitalertrag, den Sie mit einer Geldanlage erzielen können. Die Rendite wird in der Regel jährlich ermittelt und als Prozentzahl angegeben. Das ermöglicht es, verschiedene Anlageformen hinsichtlich ihres Potenzials zu vergleichen. Rendite und Zins sind nicht identisch. Denn der Zins gibt lediglich die Höhe der Verzinsung einer Geldanlage an und nicht den Gesamtertrag, den Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums erzielen können.

Diese Anlageformen können attraktive Rendite bieten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auch heute noch attraktive Renditen zu erwirtschaften – zum Beispiel mit Aktien. Während diese regelmäßig Erträge durch die jährliche Dividendenzahlung abwerfen können, erhalten Sie bei Anleihen in der Regel jedes Jahr Zinszahlungen. Auch mit dem Verkauf von Wertpapieren lassen sich Gewinne erzielen. Allerdings können durch fallende Kurse auch Verluste entstehen. Um die Einzelrisiken von Wertpapieren zu reduzieren, bietet es sich an, in Investmentfonds anzulegen. So können Sie Ihr angelegtes Kapital auf eine Vielzahl von Wertpapieren aufteilen und damit die Einzelrisiken besser streuen. In der Regel bringt bei der Kapitalanlage die Aussicht auf höhere Erträge auch ein höheres Risiko mit sich. Grundsätzlich muss jeder Anleger selbst entscheiden, ob bei seiner Investition die Sicherheit der Kapitalanlage oder ein höheres Ertragspotenzial im Vordergrund steht.

Brutto- und Nettorendite

Bei einer Geldanlage lassen sich verschiedene Renditearten unterscheiden. So bezeichnet der Begriff Bruttorendite den Kapitalertrag vor dem Steuerabzug. Sind steuerliche Abzüge hingegen berücksichtigt, handelt es sich um Nettorendite. Dieser Ausdruck bezeichnet also den tatsächlichen Gewinn aus Ihrer Kapitalanlage.

Renditeberechnung

An der Rendite lässt sich das Verhältnis zwischen erzieltem Gewinn und Kapitaleinsatz ablesen. Die Rendite einer Geldanlage können Sie mithilfe einer einfachen Grundformel ermitteln:
Gewinn x 100 / eingesetztes Kapital = Rendite in Prozent. Wenn Sie zum Beispiel 5.000 Euro anlegen und einen Gewinn von 500 Euro erzielen, liegt Ihre Rendite bei 10 Prozent.

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