Versicherungsschutz auf dem Schulweg

So können Eltern ihre Kinder schützen

21. Juli 2020

Ob Kinder zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind: Ein Schulwegunfall kann im Straßenverkehr schnell passieren. Eltern sollten deshalb dafür sorgen, dass ein passender Versicherungsschutz für den Schulweg besteht. Welche Versicherungen sich dafür eignen, erfahren Sie hier.

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Kinder sind auf dem Schulweg und während des Unterrichts durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Der Schutz greift auch bei schulischen Veranstaltungen wie Klassenfahrten, Wanderungen oder der Hausaufgabenbetreuung. Sowohl Schüler von öffentlichen als auch privaten Schulen sind versichert. Zudem gilt der Unfallversicherungsschutz unabhängig davon, ob Ihr Kind mit dem Schulbus, dem Fahrrad, dem Roller oder zu Fuß unterwegs ist. Nach einem Unfall übernimmt die Unfallkasse in der Regel die Kosten für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen. Zudem gehören Rentenzahlungen im Falle einer Invalidität zu den Leistungen.

Sind Kinder bei Umwegen versichert?

Nicht immer nehmen Schulkinder den direkten Weg zur Schule oder den kürzesten Heimweg. Nutzen sie Umwege – zum Beispiel, um eine Baustelle zu umgehen – sind sie dennoch gesetzlich unfallversichert. Macht Ihr Kind aber auf der Strecke zwischen Schule und Elternhaus einen Umweg, beispielsweise um einzukaufen, besteht bis zur Wiederaufnahme des unmittelbaren Weges kein Versicherungsschutz. Sobald die Unterbrechung länger als zwei Stunden dauert, entfällt der Unfallversicherungsschutz auch für den Rest des Weges. Deshalb ist es ratsam, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Diese deckt Kosten für Wegeunfälle ab, die die gesetzliche Unfallversicherung nicht übernimmt.

Private Haftpflichtversicherung für die ganze Familie

Bei unabsichtlich verursachten Schäden im Straßenverkehr haften Kinder bis zu einem Alter von zehn Jahren nicht. Eltern müssen in diesem Fall auch nicht zahlen – sofern sie ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind. Begleiten Sie Ihr Kind daher am besten mehrmals auf dem Schulweg und Nachhauseweg. So können Sie es ausreichend über die Verkehrsregeln und mögliche Gefahren aufklären. Wenn sich der Nachwuchs über eine gewisse Zeit bewährt hat, kann er auch ohne Begleitung der Eltern am Straßenverkehr teilnehmen. Ist das Kind älter als zehn Jahre, müssen die Erziehungsberechtigten für alle Schäden haften, die es verursacht. Schließen Sie deshalb eine private Haftpflichtversicherung für die ganze Familie ab, um vor den finanziellen Folgen von Personen-, Sach- und Vermögensschäden geschützt zu sein. Ein Mitarbeiter Ihrer Volksbank Raiffeisenbank berät Sie gerne über die verschiedenen Versicherungen.

Mehr zum Versicherungsschutz auf dem Schulweg erfahren Sie bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Berater bei Ihrer Bank, Ihren Versicherer oder einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.