Versicherungsschutz auf dem Schulweg

Sicherheit geht vor

23. Juli 2019

Kinder werden auf dem Schulweg oft mit Risiken konfrontiert. Ob zu Fuß oder mit dem Rad: Ein Unfall kann im Straßenverkehr schnell passieren. Statten Sie Ihre Kinder mit dem passenden Versicherungsschutz aus, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Kinder sind auf dem Schulweg, während des Unterrichts und bei schulischen Veranstaltungen wie Klassenfahrten, Wanderungen oder der Hausaufgabenbetreuung durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Dies gilt sowohl für Schüler von öffentlichen als auch privaten Schulen. Zudem ist der Versicherungsschutz unabhängig davon, ob Ihr Kind mit dem Fahrrad, dem Roller oder zu Fuß unterwegs ist. Die Unfallkasse übernimmt in der Regel die Kosten für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen sowie für Rentenzahlungen im Falle einer Invalidität.

Sind Umwege versichert?

Nicht immer nehmen Kinder den direkten Heim- oder Schulweg. Weichen sie von ihrem gewöhnlichen Weg ab, um zum Beispiel eine Baustelle zu umgehen oder weil sie eine Fahrgemeinschaft gebildet haben, sind sie weiterhin gesetzlich unfallversichert. Macht Ihr Kind jedoch auf der Strecke zwischen Schule und Zuhause einen Umweg – zum Beispiel, um einzukaufen – besteht bis zur Wiederaufnahme des unmittelbaren Weges kein Versicherungsschutz. Sobald Ihr Kind seinen direkten Weg länger als zwei Stunden unterbricht, entfällt der Unfallversicherungsschutz auch für den Rest des Weges. Deshalb ist es ratsam, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Diese deckt auch Unfälle auf Umwegen ab, die die gesetzliche Unfallversicherung nicht übernimmt.   

Private Haftpflichtversicherung für die ganze Familie

Kinder bis zu einem Alter von zehn Jahren haften im Straßenverkehr nicht für Schäden, die sie unabsichtlich verursacht haben. Auch die Eltern müssen in diesem Fall nicht zahlen, sofern sie ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind. Begleiten Sie Ihr Kind am besten mehrmals auf dem Schulweg und klären Sie es ausreichend über die Verkehrsregeln und mögliche Gefahren auf. Wenn sich der Nachwuchs über eine gewisse Zeit im Verkehr bewährt hat, kann er dann auch ohne elterliche Begleitung sicher am Straßenverkehr teilnehmen. Ist das Kind allerdings älter als zehn Jahre, müssen die Erziehungsberechtigten für Schäden haften. Schließen Sie deshalb eine private Haftpflichtversicherung für die ganze Familie ab. Denn diese kommt für Personen-, Sach- sowie Vermögensschäden auf und bietet Ihnen so ausreichenden Schutz vor hohen Schadenskosten.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Berater bei Ihrer Bank, Ihren Versicherer oder einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.

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