Spende steuerlich absetzen

Empfänger muss gemeinnützig sein

16. Dezember 2016

Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen sind zu Weihnachten spendabel. Der Staat fördert diese Spendenbereitschaft, indem er die wohltätigen Zuwendungen als Sonderausgaben anerkennt.

Höhe der abzugsfähigen Spenden ist gedeckelt

Kapitalgesellschaften dürfen Spenden steuermindernd als Betriebsausgabe angeben, wenn die Vereine und Stiftungen, an die sie spenden, vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind. Zu beachten ist aber, dass die Geldspende nicht in einem ökonomischen Zusammenhang mit den Tätigkeiten des Empfängers steht. Die Spende darf also nicht den Eindruck einer Bestechung hervorrufen. Spenden gelten als Betriebsausgabe, wenn sie pro Jahr nicht mehr als 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte oder 4 Promille der Summe der gesamten Umsätze sowie der Löhne und Gehälter ausmachen.

Unterschiedliche Steuern betroffen

Selbstständige und Personengesellschafter können Spenden nicht als Betriebsausgabe absetzen. Sie dürfen sie nur wie normale Privatpersonen als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung angeben. Nur wenn die Spende aus Betriebsmitteln kommt, kann sie in der Gewerbesteuererklärung geltend gemacht werden. Sie mindert den Gewerbeertrag und verringert somit die fällige Gewerbesteuer.

Spendenbescheinigung

Wer Zahlungen als Spenden absetzen möchte, muss diese durch eine Spendenbescheinigung nachweisen. Es muss sich hierbei um eine amtlich anerkannte Spendenquittung handeln. Die Quittung muss den Namen des Spenders und die Höhe der Spende enthalten. Außerdem muss sie nachweisen, dass der Empfänger gemeinnützig ist oder anderweitig vom Staat begünstigt wird. Bei Sachspenden muss außerdem der Wert der Ware angegeben sein.

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