Kaputtes Geld

Was Sie beim Umtausch beschädigter Geldscheine beachten sollten

19. Juni 2018

Geldscheine machen jeden Tag einiges mit. Sie müssen zahlreiche Faltvorgänge überstehen, landen aus Versehen in der Waschmaschine und bekommen auf diese Weise Risse. Aber was passiert eigentlich mit kaputtem Geld? In der Regel ersetzt die Deutsche Bundesbank beschädigte Scheine. Jedoch müssen Sie dabei einige Dinge beachten.

Nicht jede beschädigte Banknote lässt sich umtauschen

Ob abgenutzt, zerrissen oder verbrannt: Beschädigte Eurobanknoten und Euromünzen können Sie in der Regel gebührenfrei bei der Bundesbank oder bei Ihrer Hausbank umtauschen. Im Falle der Bundesbank ist es auch möglich, dafür den Postweg zu wählen. Beachten Sie jedoch, dass mehr als die Hälfte eines beschädigten Geldscheins vorliegen muss – nur dann wird dieser ersetzt. Andernfalls haben Sie nachzuweisen, dass die fehlenden Teile einer Banknote vernichtet wurden. Sie können auch Münzen umtauschen, die zum Beispiel aufgrund einer langen Umlaufdauer verschlissen und damit nicht mehr zur Zahlung geeignet sind. Von der Erstattung ausgeschlossen sind Geldscheine und Münzen, die vorsätzlich beschädigt wurden.

Wie Sie kaputtes Geld umtauschen

Beim Umtausch von beschädigtem Geld ist eine gute Verpackung wichtig. So sollten Sie auch die kleinsten Teile – beispielsweise die Asche eines Geldscheins – einpacken und vor weiteren Schäden schützen. Um einen Umtausch zu veranlassen, müssen Sie bei der Bundesbank einen Antrag auf Erstattung stellen. In diesem sind genaue Angaben zur Beschädigungsursache und gegebenenfalls zum Verbleib der fehlenden Teile gefordert. In der Regel dauert der Umtauschprozess vier bis sechs Wochen. Wenn die Begutachtung allerdings besonders arbeitsintensiv ist, kann sich der Umtauschprozess auch über Monate ziehen.

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