Beschädigtes Geld

Was Sie beim Umtausch kaputter Geldscheine beachten sollten

6. Juli 2017

Geldscheine müssen täglich einiges mitmachen. Sie kriegen Risse, werden angebrannt oder landen schnell mal in der Waschmaschine. Aber was passiert eigentlich mit kaputtem Geld? Die Deutsche Bundesbank ersetzt beschädigtes Geld in der Regel. Jedoch sollten Sie dabei auf einige wichtige Dinge achten.

Nicht jede kaputte Banknote kann umgetauscht werden

Kaputte Eurogeldscheine und Euromünzen können bei der Bundesbank oder der Hausbank umgetauscht werden. Der Umtausch kann bei der Bundesbank auch über den Postweg erfolgen. Sie sollten dabei jedoch beachten, dass mehr als die Hälfte eines beschädigten Scheins vorliegen muss, damit dieser ersetzt wird. Sollten Sie nur die Hälfte oder sogar weniger als die Hälfte vorlegen können, müssen Sie nachweisen, dass die fehlenden Teile vernichtet wurden. Auch Münzen, die aufgrund langer Umlaufdauer oder eines unvorhersehbaren Ereignisses nicht mehr für den Umlauf geeignet sind, können umgetauscht werden. Vom Umtausch ausgeschlossen sind Geldscheine und Münzen, die vorsätzlich beschädigt wurden. In der Regel werden kaputte Banknoten und Münzen von der Bundesbank gebührenfrei umgetauscht.

Wie Sie beschädigtes Geld umtauschen

Beim Umtausch von kaputtem Geld ist es wichtig, dass Sie die beschädigten Banknoten gut verpacken. Auch die kleinsten Teile – wie zum Beispiel Asche – sollten gut verpackt und vor weiteren Schäden geschützt werden. Zudem müssen Sie bei der Bundesbank einen Antrag auf Erstattung stellen. Dieser enthält  genaue Angaben zur Beschädigungsursache und eventuell zum Verbleib der fehlenden Teile. In der Regel dauert der Umtauschprozess vier bis sechs Wochen. Er kann sich jedoch in manchen Fällen über Monate ziehen – zum Beispiel wenn die Begutachtung besonders arbeitsintensiv oder schwierig ist.

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